Der gelernte Verteidiger Clemens Lippmann brachte als Mittelstürmer gegen den FC Bayern mehr Tiefe ins Spiel der Junglöwen. Foto: Lukas BehrDer gelernte Verteidiger Clemens Lippmann brachte als Mittelstürmer gegen den FC Bayern mehr Tiefe ins Spiel der Junglöwen. Foto: Lukas Behr

Nach dem 3:2-Derbysieg gegen den FC Bayern steht für die Löwen-U19 in der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest das nächste bayerische Duell auf dem Programm. Am Samstag, 9. März 2024 geht es zum FC Augsburg. Anpfiff auf dem Platz an der Paul-Renz-Akademie (Donauwörther Str. 170, 86154 Augsburg) ist um 13 Uhr.

„Die bayerischen Wochen gehen weiter“, sagt Junglöwen-Coach Jonas Schittenhelm mit einem Grinsen. In den Spielen 2024 gegen Klubs aus dem Freistaat gab es nur Siege: 2:0 beim 1. FC Nürnberg, 2:1 beim FC Ingolstadt und 3:2 gegen die Bayern. „Natürlich wollen wir auch einen Sieg gegen Augsburg. Die Duelle sind immer heiß. Wir werden alles dafür tun, um zu gewinnen“, verspricht der 38-Jährige.

An der Personalsituation hat sich im Vergleich zur Vorwoche nichts geändert. Weiterhin fehlen die Klose-Zwillinge Luan und Noah wegen einer Grippe, ebenso wie verletzten Martin Zentrich und Evarist Samey. Nach langer Verletzungspause ist Rron Gosalci wieder ins Training zurückgekehrt, aber noch nicht einsatzfähig am Wochenende.

Doch Schittenhelm und sein Trainerteam finden immer wieder Lösungen bei Ausfällen. So lief der gelernte Verteidiger Clemens Lippmann im Derby als Mittelstürmer auf, machte seine Sache ausgezeichnet. „Er ist unfassbar schnell, arbeitet gut gegen den Ball. Clemens gibt uns eine andere Komponente. Gegen die Bayern hat das gut funktioniert.“ Durch seine Fähigkeiten sei er für das Anlaufen und das Umschaltspiel prädestiniert. „Er gibt uns mehr Tiefe.“

Bei der Frage, ob er auch ein Kandidat für den Angriff in Augsburg sei, muss Schittenhelm nicht lange überlegen. „Bei der Spielleistung kann ich ihn schlecht rausnehmen. Außerdem trainiert er immer gut!“

Aber Lippmann ist nicht die einzige „Allzweckwaffe“ in der U19. Ebenfalls variabel einsetzbar sind Cristian Leone und Matthias Roithmayr, die in dieser Saison schon in Angriff und Verteidigung gespielt haben. „Das ist super, wenn man solche Spieler hat“, gerät Schittenhelm ins Schwärmen.

Nicht wie gewünscht läuft es beim FC Augsburg in dieser Saison. Die Schwaben liegen mit acht Punkten auf dem letzten Platz in der U19-Bundesliga. „Der FCA tut sich in diesem Jahr sehr schwer“, findet auch Schittenhelm, „sie spielen mit vielen jungen Spielern“, bemüht er sich um eine Erklärung.

Fünf Partien haben die Fuggerstädter, bei denen Ex-Löwe Stefan Aigner Cheftrainer Victor Kleinhenz assistiert, in diesem Jahr absolviert, vier davon gingen verloren, aber ausgerechnet gegen den FC Bayern wurde mit 4:1 gewonnen. „In den meisten Spielen waren sie gut drin, hatten aber eine schlechte Chancenverwertung. Wir werden sie keinesfalls unterschätzen“, sagt Schittenhelm. Zumal Partien gegen den FCA immer sehr emotional sind. „Wir freuen uns auf das Spiel!“

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