Gruppenbild zusammen mit Volker Rech (re.) im Eingangsbereich der Zentrale von Hauptsponsor und NLZ-Namensgeber die Bayerische. Foto: Joachim MentelGruppenbild zusammen mit Volker Rech (re.) im Eingangsbereich der Zentrale von Hauptsponsor und NLZ-Namensgeber die Bayerische. Foto: Joachim Mentel

Das Nachwuchsleistungszentrum die Bayerische Junglöwen hielt am Dienstag/Mittwoch, 13./14. Januar 2026 erstmals seine jährliche Klausurtagung in München ab, nachdem es die beiden Jahre zuvor jeweils an den Sylvensteinsee bei Lenggries gegangen war. Tagungsort war die Zentrale der Bayerischen in der Thomas-Dehler-Straße 25 in Neuperlach.

Insgesamt fanden an den beiden Tagen 20 festangestellte Mitarbeitende des NLZs den Weg in den Münchner Osten. Für die personelle Kontinuität im Junglöwen-NLZ spricht, dass nur wenige Neulinge dabei waren, wie etwa Andrea Paternoster, medizinische Leiterin im Junglöwen-Nachwuchs, oder U21-Chefcoach Alper Kayabunar.

Der organisatorische Leiter des NLZ, Roy Matthes hatte die Klausurtagung mit seinem Team einmal mehr mustergültig vorbereitet. Die zuvor eingereichten Themenvorschläge lagen Tagungsleiter Prof. Dr.-Ing. Sven Roeren vor. Dieser hatte sie bereits inhaltlich zusammengefasst. Der Münchner, der sich neben seiner Lehrtätigkeit an der Hochschule Landshut (Maschinen- und Bauwesen/Interdisziplinäre Studien) mit seinem Unternehmen roeren GmbH auf die Beratung für Produktion und Management spezialisiert hat, legte nach der Begrüßung durch Roy Matthes gleich los. „Ich freue mich, dass es schon als Tradition gesehen wird, dass ich hier sein darf“, erklärte der 47-Jährige. „Es gelten die gleichen Spielregeln wie die letzten Male“, fügte er an.

Ohne große Umschweife wurden In der vertraulichen Runde zunächst die acht vorbereiteten Themenschwerpunkte nach Wichtigkeit priorisiert, um anschließend in offenen Gesprächen und lebhaften Diskussionen diese zu erörtern. „Kadergröße und Attraktivität“ des NLZ stand zuerst auf der Agenda. Danach folgte der Punkt „Prozess Trainingslager 2026“. Hier wurde erörtert, welche Möglichkeiten bestehen, nachdem Viechtach nach mehreren Jahren aus organisatorischen Gründen als Gastgeber der U9 bis U17 ausscheidet. Die U19 und U21 war ohnehin aus Termingründen nicht in Niederbayern. Es folgte die Frage nach der „Leistungsoptimierung“ im NLZ und infrastrukturelle Themen. Dazwischen konnten sich alle in der Kantine der Bayerischen stärken. Den Abschluss des ersten Tages bildete ein gemeinsamer Besuch in einem vietnamesischen Restaurant im nahegelegenen PEP.

Am zweiten Tag begrüßte Volker Rech, Account Manager Sport bei der Bayerischen, stellvertretend für den Vorstand des 1860-Hauptsponsors die Seminarteilnehmer auch offiziell. „Wenn die Löwen bei uns im Haus sind, fühlen wir uns immer wohl. Ich wünsche euch eine tolle Veranstaltung.“ Anschließend ging es ohne Umschweife zu Punkt fünf, dem „Prozess der Nicht-Übernahme“ in den einzelnen Teams. Es folgte „Nutzung der KI im NLZ“, „Vergabe von Internatsplätzen“ und „Umstrukturierung im Torwart-Bereich“. Bereits vor der Pause zum Mittagessen, dass erneut in der exklusiven Kantine der Bayerischen stattfand, waren die Junglöwen mit den acht Punkten durch. So wurde nach einem gemeinsamen Foto im Eingangsbereich kurzerhand der Nachmittag noch für „offene Themen und Sonstiges“ genutzt.

Einmal mehr zeigte sich, wie unter der professionellen Leitung von Sven Roeren die Themen, offen und konstruktiv diskutiert wurden. Am Ende des zweiten Tages waren 39 Folien beschrieben, die den Teilnehmer später als Manuskript der Tagung zugänglich gemacht werden. „Ich hoffe, dass wir möglichst viel daraus herausziehen und Maßnahmen einleiten können, die die Organisation unterstützen und weiterbringen“, so der Seminarleiter. Manfred Paula, der es sich trotz der Doppelbelastung als NLZ-Leiter und Geschäftsführer der KGaA nicht nehmen ließ, an der Veranstaltung teilzunehmen, bedankte sich bei Sven Roeren, „dass du uns wieder begleitet hast. Ebenfalls herzlichen Dank für die großzügige finanzielle Unterstützung des NLZ und der U15.“

Roy Matthes (li.) überreicht Sven Roeren (re.) für seine Seminarleitung ein Geschenk mit Sechzig affinem Outfit. Foto: Joachim MentelRoy Matthes (li.) überreicht Sven Roeren (re.) für seine Seminarleitung ein Geschenk mit Sechzig affinem Outfit. Foto: Joachim Mentel

In Anspielung auf einen Vergleich von Sven Roeren, wo er von einem Kindergeburtstag sprach, bei dem jeder Gast etwas mit nach Hause nehmen darf, überreichte ihm Roy Matthes zum Abschluss ein Geschenk mit einem „Sechzig affinen Outfit.“ Der Beschenkte bedankte sich mit den Worten, dass er das überaus gerne mache: „Für mich sind das zwei Urlaubstage!“

Ein durchweg positives Fazit zog Organisator Roy Matthes. „Aus meiner Sicht war es eine gelungene Zwei-Tages-Veranstaltung mit allen Haupt- und Teilzeitangestellten des NLZs, sowohl den Trainern als auch aus dem administrativen Bereich.“ Inhaltlich sei es gelungen, „einige Schwerpunkte zu setzen, die uns die nächsten ein, zwei Jahre beschäftigen werden.“ Sein besonderer Danke galt Sven Roeren für die Moderation der Klausurtagung sowie „Volker Rech und seinem Team von der Bayrischen, dass wir den Veranstaltungsort in der Hauptzentrale nutzen konnten. Das hat uns sehr geholfen, wir haben uns überaus wohl gefühlt. Vielen Dank nochmals für die Einladung!“

Fotos Joachim Mentel

 

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