Im Hinspiel dauerte es, bis Veit Bartsch (li.) und die Junglöwen den Respekt vor den Bayern abgelegt hatten. Foto: Joachim MentelIm Hinspiel dauerte es, bis Veit Bartsch (li.) und die Junglöwen den Respekt vor den Bayern abgelegt hatten. Foto: Joachim Mentel

Die Löwen-U17 empfängt in der Gruppe C der DFB-Nachwuchsliga den FC Bayern München. Anpfiff des Derbys in der Kies-Arena in Gilching (Talhofstraße 13, 82205 Gilching) ist am Samstag, 31. Oktober 2026 um 14 Uhr.

Die Junglöwen scheinen vor dem Derby rechtzeitig in Form gekommen zu sein. Aus den letzten vier Spielen hat das Team von Trainer Peter Ulbricht zehn der bisher elf Punkte geholt. „Wir haben gerade einen guten Lauf“; weiß der 40-Jährige. Das sei immer gut, nicht nur wegen des Spiels gegen Erzrivalen. „Wir haben in der Vorrunde noch vier intensive Spiele vor uns, die uns alles abverlangen werden.“ Nach den Bayern müssen die Junglöwen beim SSV Ulm 1846 ran, dann kommt der 1. FC Nürnberg und zum Abschluss geht’s zum FC Augsburg.

Das Hinspiel am FCB-Campus gegen das Team von Lars Bender ging mit 2:3 verloren. Dabei sah es nach einer Viertelstunde ganz bitter für die Giesinger aus, lagen sie doch bereits mit 0:3 zurück. Doch Mitte der 1. Halbzeit gelang innerhalb von drei Minuten ein Doppelschlag und der Anschluss. Nach der Pause war es dann ein offenes Spiel. „Klar, muss man sagen, gab es noch eine Phase, wo Bayern das Spiel hätte vorzeitig entscheiden können, wo wir es nicht gut gemacht haben. Genauso haben wir dann die eine oder andere Chance, um noch etwas mitzunehmen“, rekapituliert Ulbricht. Die Mannschaft habe gemerkt, dass auch die Bayern verwundbar seien. „Wir gehen auch in dieses Spiel, um etwas zu holen – genauso wie in jedes andere Spiel. Aber es hängt natürlich auch davon ab, was wir bereit sind zu investieren. Und das liegt ganz allein an uns.“

Personell kann Ulbricht nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Adin Hrnjic fehlt noch. Doch auch der Mittelfeldspieler wird bereits langsam ans Mannschaftstraining herangeführt. „Die Situation hat sich entspannt, wir haben fast alle Mann an Bord. Dadurch sind wir in einer sehr komfortablen Konkurrenzsituation“, sagt Ulbricht. Es stehen mehr Spieler als Kaderplätze zur Verfügung. „Die Jungs machen es im Training echt ordentlich. Da ist Feuer drin. Mittlerweile arbeiten alle sehr fokussiert. Das spiegelt sich auch in den letzten Ergebnissen wider“, erklärt Ulbricht den Aufschwung. „Insgesamt haben wir eine gute Entwicklung genommen.“ Das gilt es nun, im Derby gegen den souveränen Tabellenführer der Gruppe C und in den letzten drei Vorrundenspielen zu bestätigen.

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