Torhüter Dennis Duru steht nach verbüßter Rot-Sperre wieder zur Verfügung. Foto: Frank Peters
Für die Löwen-U19 geht es nach vier Wochen Pause wegen Pokal- und Länderspielen am Samstag, 10. Oktober 2026, in der Vorrunden-Gruppe D der DFB-Nachwuchsliga beim FC Ingolstadt 04 wieder um Punkte. Anpfiff im alten ESV-Stadion (Geisenfelder Str. 1, 85053 Ingolstadt) ist um 12 Uhr.
Die Pause wurde genutzt, um dem 2008er-Jahrgang die Möglichkeit zu geben, bei der U21 reinzuschnuppern. „Mit den Jungen und den Spielern, die aus der Verletzung kommen, haben wir intensiv trainiert“, erklärt Junglöwen-Coach Jonas Schittenhelm. „Die haben gut Gas gegeben“, zeigte er sich mit dem Engagement zufrieden. Daneben wurden in der Zeit drei Testspiele absolviert. Bei der U19 des FC Deisenhofen gab es einen 8:0-Erfolg, von der U19 des SV Heimstetten trennte man sich 3:3 und bei Liga-Konkurrent SpVgg Greuther Fürth konnten die Weiß-Blauen einen knappen 1:0-Sieg feiern.
Drei Spieler aus dem U19-Kader waren auf Länderspielreise. Efe Karakoc gab sein Debüt für die türkische U19-Nationalmannschaft, kam bei der 0:3-Niederlage gegen Italien erstmals zum Einsatz und stand bei den anschließenden Partien gegen Frankreich (1:2) und Kroatien (0:2) ebenfalls auf dem Platz. Insgesamt kam er 70 Minuten zum Einsatz. Patric Lacic weilte bei der kroatischen U19, gewann ein Testspiel gegen Dänemark mit 4:2. Der dritte im Bunde, Edon Krasniqi, war bei einem Lehrgang der kosovarischen Nationalmannschaft. „Dementsprechend wird es ein spannendes Wochenende“, sagt Schittenhelm. „Wir hoffen natürlich, dass wir gut aus der Länderspielpause rauskommen, alle wieder einsammeln können und Gas geben.“
Fehlen werden beim Re-Start in Ingolstadt weiterhin die langzeitverletzten Lukas Rossa und Xaver Lippmann. Ebenfalls nicht dabei sind Loic O’Bryant und Rehan Murad. Neal Doktorczyk und Bruno Mühl befinden sich seit dieser Woche im Training, doch was einen Einsatz angeht ist Schittenhelm pessimistisch. „Wir müssen schauen, ob es aus medizinischer Sicht schon wieder Sinn macht.“ Zurückkehren wird Torhüter Dennis Duru nach seiner Rot-Sperre. Damit stehen der U19 wieder drei Torhüter zur Verfügung, weshalb höchstwahrscheinlich Luca Scholl die U21 verstärken wird, die auf dieser Position momentan Probleme hat.
Der Nachwuchs der Schanzer liegt derzeit in der Gruppe D der DFB-Nachwuchsliga mit neun Punkten auf Platz drei vor den Junglöwen mit sieben Zählern. „Ingolstadt spielt sehr ‚straight‘ Fußball mit hohem Pressing und schnellem Spiel in die Spitze“, erzählt Schittenhelm. „Alles geht relativ zielstrebig vors gegnerische Tor.“ Das Team von Trainer Dennis da Silva Felix sei mit vielen Spielern des Jungjahrgangs besetzt und habe einen guten Saisonstart hingelegt. „Ich erwarte ein sehr intensives Spiel“, so der 40-Jährige.
Die Frage, ob sein Team die Partie gewinnen müsse, um nicht vorzeitig den Kontakt nach oben abreißen zu lassen, beantwortet Schittenhelm nur indirekt. „Wir müssen immer punkten, aber in erster Linie schauen wir darauf, dass wir an unser Limit kommen, ein gutes Spiel abliefen. Dann kommen die Punkte von allein. Wir können jeden schlagen, wenn wir es schaffen, unsere Leistung abzurufen.“
Schittenhelm spricht von einer herausfordernden Situation, „weil wir momentan viele Spieler zwischen der U21 und U19 hin- und herschieben müssen. Aber wenn alle da sind und gut performen, dann haben wir eine super Truppe.“




