Kapitän Deniz Haimerl wird nach überstandener Krankheit ins Team zurückkehren. Foto: Joachim Mentel
Die U21 der Löwen hat diesmal zum Auswärtsspiel in der Bayernliga Süd nur eine kurze Anfahrt. Am Samstag, 26. September 2026, geht es zum FC Ismaning. Anpfiff im Prof. Erich Greipl Stadion (Leuchtenbergstr. 25, 85737 Ismaning) ist um 14 Uhr.
Trainer Christoph Rech kennt das Prof. Erich Greipl Stadion bestens. Mit den kleinen Löwen hat er als Spieler in der Saison 2012/2013 ein ganzes Jahr dort gespielt, weil damals das Grünwalder Stadion umgebaut wurde. „Das war vor ganz langer Zeit“, sagt er im Rückblick. Damals spielte die zweite Mannschaft der Sechzger Regionalliga, wurde am Ende sogar Meister und scheiterte erst in der Relegation zur 3. Liga denkbar knapp am SV Elversberg.
Diesmal sind die Vorzeichen andere. Beide Teams stehen im Mittelfeld der Bayernliga Süd. Ismaning ist Achter mit einem Punkt mehr als die Löwen, die Rang elf einnehmen. „Es wird kein einfaches Spiel. Ismaning ist eine absolut gestandene Bayernliga-Mannschaft.“ Mittlerweile spielt das Team aus dem Landkreis München das zehnte Jahr in Folge in der Bayernliga. „Zudem haben sie mit Xhevat Muriqi einen sehr guten Trainer.“ In der Corona-Saison 2019/2021 war der mittlerweile 52-jährige Co-Trainer von Frank Schmöller bei der U21 der Löwen. „Wir freuen uns auf das Spiel“, führt Rech weiter aus, „wir haben Ismaning analysiert und wissen, was wir machen wollen und müssen, um dort zu bestehen. Wir fahren mit dem Ziel da hin, dort zu gewinnen.“
Nicht nur der Coach des FCI, der in Personalunion auch Sportlicher Leiter ist, hat eine Löwen-Vergangenheit, auch die Spieler Leon Rexhaj, Alessio Thies, Jeremie Zehetbauer und Philip Kuhn. Letzterer hat in den ersten neun Spielen sieben Tore erzielt, zog sich dann aber beim 2:2 der Ismaninger bei den Sportfreunden Schwaig am 3. September 2026 einen Kreuzbandriss zu und wird den Rest der Saison ausfallen.
Aber auch ohne Kuhn ist das Team aus dem Norden von München nicht zu unterschätzen. „Die Mannschaft ist klar strukturiert, hat ein sehr gutes Umschaltspiel, eine klare Grundordnung und weiß, was sie machen und wie sie attackieren soll. Auf der anderen Seite wollen sie auch Fußball spielen, fußballerische Lösungen finden. Es ist eine klare Handschrift des Trainers zu erkennen. Sie haben das schon letztes Jahr ähnlich gemacht.“ Der 33-jährige Rech findet auch die Mannschaftszusammensetzung gut. „Es ist eine Mischung aus jungen und gestandenen Spielern. Ismaning hat viel Qualität.“
Qualität hat auch die Löwen-U21 von Beginn an. Was zunächst gefehlt hat, war aber die Breite im Kader. „Da sind wir mittlerweile besser aufgestellt“, erklärt Rech. Dazu kann er durch die Länderspielpause bei der U19 wieder auf Spieler von Jonas Schittenhelm zurückgreifen, die auch die Woche über bei der U21 mittrainiert hatten. So gab z. B. Arda Efe im letzten Spiel gegen Erlbach sein Debüt in der Startelf.
Dazu hat Mittelfeldspieler Fabio Rost „diese Woche ganz normal trainiert“, wie Rech berichtete, kehrt also in den Kader zurück. Auch die Verteidiger Finn Fodor und Dennis Haimerl sind nach Krankheit (Rech: „Beide lagen die ganze Woche flach!“) wieder eingestiegen. „Ansonsten müssen wir schauen. Wir haben ein, zwei angeschlagene Spieler und Emirhan Agzıkara ist krank. Er wird höchstwahrscheinlich fürs Spiel ausfallen. Aber ansonsten haben wir bis auf die Langzeitverletzten keine großen Probleme.“




