Torhüter Sebastian Lackerschmid bügelte die Fehler seiner Vorderleute gegen Ulm immer wieder aus. Foto: Joachim Mentel
Die Löwen-U17 gastiert am Samstag, 12. September 2026, beim 1. FC Nürnberg. Anpfiff auf Platz 5 im Sportpark Valznerweiher (Valznerweiherstr. 200, 90480 Nürnberg) ist um 15 Uhr.
Letztes Wochenende holte das Team von Junglöwen-Trainer Peter Ulbricht beim 3:1-Erfolg über den SSV Ulm 1846 den ersten Dreier. „Das ist auf jeden Fall gut, dass wir einen Sieg in der Tasche haben. Das hilft immer“, sagt der Coach. „Da lässt sich leichter arbeiten. Aber ich habe die Woche auch ganz klar gesagt, dass das Spiel auch hätte anders laufen können, weil wir nach der Führung dem Gegner eine Riesenchance gestattet haben, wo wir uns nicht gut anstellen“, kritisiert er. Später habe es noch eine Szene gegeben, wo Torhüter Sebastian Lackerschmid im Eins-Gegen-Eins hervorragend hält. „Das heißt, es gab schon zwei, drei Situationen im Spiel, wo es nochmals hätte für uns eng werden können“, findet Ulbricht. Sein Team könne sich solche Konzentrationsmängel und Nachlässigkeiten gegen Nürnberg nicht leisten, die er stärker als Ulm einschätzt. „Die lassen sich solche Situationen nicht nehmen. Deswegen müssen wir voll fokussiert unterwegs sein – über die gesamte Spielzeit.“
In den letzten zehn Minuten gegen Ulm habe die Kontrolle und Ordnung im Spiel gefehlt. Ulbricht führt das darauf zurück, „dass alle nach vorne wollten, jeder wollte super viel machen, aber gleichzeitig hat die Bereitschaft gefehlt, jeden Laufweg zurückzumachen. Und dann entstehen natürlich große Räume, wo der Gegner reinspielen kann, wo er Chancen bekommt. Beim Stand von 3:0 oder später 3:1 musst du das besser spielen, da fehlt noch die Balance zwischen Offensiv- und Defensivarbeit“, moniert der 40-Jährige.
Der Club-Nachwuchs liegt derzeit auf Rang vier in der Gruppe C der DFB-Nachwuchsliga, hat aber ein Spiel weniger als die ersten drei Teams. Drei Siegen steht eine 2:4-Niederlage gegen den FC Bayern gegenüber. „Nürnberg legt viel Wert auf das Spielerische, aber sie haben auch eine gewisse Körperlichkeit. Sie sind in beiden Bereichen gut“, findet Ulbricht. „Für uns wird es darum gehen, dass wir dagegenhalten und natürlich unsere eigenen Qualitäten mit möglichst wenigen individuellen Fehlern einbringen.“
Bei den Mittelfranken wird wohl erstmals Nando Althaus in dieser Saison im Kader stehen. „Er hat die Woche voll mittrainiert“, erklärt Ulbricht. „Dadurch haben wir die Situation, dass wir nicht alle mit in den Kader nehmen können. Das ist gut für Konkurrenzsituation. Wen es trifft, wissen wir noch nicht. Das wird sich erst im Abschlusstraining zeigen.“ Verletzt fehlen also nur noch Adin Hrnjic, Richard Henning und David Voß. „Ansonsten sind wir, was Verletzungen betrifft, derzeit sehr stabil unterwegs.“
Teamförderer der U17: geldhauser.de




