Luis Pereira de Azambuja könnte gegen Gundelfingen in den Kader der U21 zurückkehren. Foto: Joachim Mentel
Die Löwen-U21 empfängt zum Heimspiel am 9. Spieltag den FC 1920 Gundelfingen. Anpfiff am Freitagabend, 4. September 2026, auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist um 18.60 Uhr.
Für das Trainer-Duo Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech besteht gegen die Schwaben die nächste Chance, endlich den ersehnten Dreier einzufahren. „Die Intensität in der Trainingswoche war gut, die Belastung hoch. Man merkt, dass die Jungs Lust, dass sie Bock haben. Mit der Trainingsleistung in dieser Woche sind wir zufrieden“, erklärt Rech.
Dabei war zu Beginn der Woche als erstes nochmals die 0:4-Niederlage beim TSV 1880 Wasserburg Thema. „Wir haben in der Videoanalyse ein paar Sachen gezeigt, in die wir die Jungs mit eingebunden hatten. Wir haben sie gefragt, wie sie verschiedene Situationen sehen, wie sie auf dem Platz darauf reagiert haben, was man vielleicht hätte anders machen können. Das war eine gute Diskussion. Damit war das Spiel dann aufgearbeitet. In dem Moment, in dem wir auf dem Trainingsplatz standen, lag der Fokus dann komplett auf Gundelfingen.“
Nicht nur individuelle Fehler waren in Wasserburg schuld an der Niederlage. „Wir haben als ganze Mannschaft Fehler gemacht. Wir müssen aus den Situationen lernen, damit wir es in den Spielen besser umsetzen und anders reagieren“, mahnt der 33-Jährige an.
Mit dem FC Gundelfingen kommt eine „stabile“ Bayernliga-Mannschaft an die Grünwalder Straße. „Das Team ist größtenteils zusammengeblieben im Vergleich zur letzten Saison mit allen wichtigen Anker- oder Stammspielern“, erklärt Rech. „Sie spielen sehr körperbetont, haben ein gutes Umschaltspiel und versuchen, auch fußballerisch Lösungen zu finden. Es wird mit Sicherheit wieder eine Herausforderung.“
In Wasserburg feierte Lucas Grancay sein Comeback. Gegen Gundelfingen könnte Luis Pereira de Azambuja ins Team zurückkehren. „Er wird im Abschlusstraining alles mitmachen“, sagt Rech. Danach werde man entscheiden, ob er ein Kandidat fürs Gundelfingen-Spiel ist. Definitiv keine Alternative ist Fabio Rost. Der Mittelfeldspieler wird weiterhin fehlen. Ansonsten ist Emre Dursun ins Training eingestiegen, wird aber nach langer Verletzungspause wohl noch brauchen, um einsatzfähig zu sein.
Ansonsten hoffen die Trainer Rech und Sonnenhauser, den einen oder anderen Spieler von der ersten Mannschaft zu bekommen, der es nicht in den Kader fürs Vilzing-Spiel schafft. „Wir nehmen jeden gerne, der von oben kommt“, sagt Rech. Das wird sich aber erst kurzfristig nach Rücksprache mit Vincent Saller und Alper Kayabunar entscheiden.




