Torhüter Dennis Duru (re.) hat derzeit die Nase vorne, wird auch bei der SpVgg Unterhaching zwischen den Pfosten stehen. Foto: Frank PetersTorhüter Dennis Duru (re.) hat derzeit die Nase vorne, wird auch bei der SpVgg Unterhaching zwischen den Pfosten stehen. Foto: Frank Peters

Nach der knappen Auftaktniederlage gegen den VfB Stuttgart (2:3) geht es für die Löwen-U19 am Samstag, 15. August 2026, in der Vorrunden-Gruppe D der DFB-Nachwuchsliga zur SpVgg Unterhaching. Anpfiff in der Sportschule Oberhaching (Im Loh 2, 82041 Furth) ist um 11 Uhr.

Das Team von Jonas Schittenhelm konnte am 1. Spieltag dem VfB Stuttgart, der vergangene Saison mit der U17 Deutscher Meister wurde und mit der U19 den DFB-Junioren-Vereinspokal gewann, über weite Strecken Paroli bieten, war in der 2. Halbzeit sogar die bessere Mannschaft. „Es war ein sehr gutes und intensives U19-Spiel“, sagt Schittenhelm rückblickend. „Wir sind gut reingestartet, haben dann 20 Minuten nicht konsequent gegen den Ball gearbeitet.“ Diese Phase genügte den Schwaben, um sich einen Zwei-Tore-Vorsprung zu erspielen. Kurz vor der Pause fiel dann noch der Anschlusstreffer, nachdem zuvor Paul Sturm einen an ihm verschuldeten Elfmeter verschossen hatte. „Die 2. Halbzeit waren wir dann wieder gut drin“, fand der 40-jährige Coach.

Die Erkenntnis aus dem ersten Auftritt in der Liga bewertete Schittenhelm äußerst positiv. „Wir werden weiter an unseren Stärken arbeiten, das Spiel gegen den Ball, das Umschaltspiel und das Eins-gegen-Eins. Aber wir müssen auch schauen, dass wir mit Ball noch klarer werden und die Konstanz über 90 Minuten reinbringen. Wir haben immer noch wilde Phasen, was aber zu Saisonbeginn fast normal ist.“ Zudem habe mit Stuttgart eine „Top-Mannschaft“ in Giesing gastiert. „Wir waren nah dran, am Ende waren es aber null Punkte. Vom knappen Ergebnis können wir uns nichts kaufen. Deswegen müssen wir schauen, dass wir gegen Unterhaching Gas geben und punkten!“

Doch Spiele gegen die Vorstädter sind aus Junglöwen-Sicht immer schwierig. Zuletzt hat die U17 trotz drückender Überlegenheit in den ersten 45 Minuten mit 2:3 verloren. Auch die U19 hat sich in der vergangenen Saison nicht mit Ruhm bekleckert. „Spiele gegen Haching sind immer schwer“, weiß Schittenhelm. „In den letzten Partien waren wir weit weg, von dem, was wir spielen können.“ Diesmal fordert der Junglöwen-Coach von seinen Jungs ein anderes Gesicht im „kleinen Derby“.

Das Team von Trainer Vitali Topuria habe eine „klare Spielweise“. Trotzdem läge es an seiner Mannschaft, wie die Kräfteverhältnisse sind. „Letztes Jahr waren wir im Rückspiel weit weg von unserem Leistungsvermögen. Im Hinspiel haben wir alles getroffen, nur nicht das gegnerische Tor. Wir müssen einfach bei uns bleiben und schauen, dass wir unsere Qualitäten auf den Platz bringen.“

Personell findet Schittenhelm die gleiche Situation wie letztes Wochenende vor. Mit Bienvenue Kawele steht jedoch ein Spieler kurz vor der Rückkehr. „Er trainiert wieder voll mit“, erzählt der Junglöwen-Coach über den Stürmer. Ansonsten wird er wieder den Kader der U21 für das Heimspiel am Freitagabend mit Spielern aus der U19 unterstützen. „Wir müssen dann sehen, wie die Einsatzzeiten sind.“

Zwischen den Pfosten wird erneut Dennis Duru stehen. „Er hat im Moment die Nase vorne. Das ist aber nicht in Stein gemeißelt“, erklärt Schittenhelm. Luca Scholl ist der Keeper für die Pokalspiele. Dazu kommt noch Tobias Wieser. „Ich habe drei sehr gute Torhüter“, hat der Trainer die Qual der Wahl. Konkurrenzkampf belebt das Geschäft, nicht nur auf der Position des Schlussmanns. „Die Jungs sind stabil, schieben an. Deshalb freue ich mich auf die nächsten Spiele“, sagt er. „Wir müssen jetzt schauen, dass wir uns in die Saison reinarbeiten.“ Und vor allem mit dem Punkten anfangen!

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