Drion Ibrahimi (li) und Erion Saiti (re.) trafen gegen Augsburg per Doppelpack. Foto: Karin Bartsch
20.09.2026

U17 dreht Spiel gegen Augsburg nach Rückstand und siegt 4:1

Die Löwen-U17 brachte gegen den FC Augsburg mit 4:1 ihren zweiten Saisonsieg unter Dach…
Diesmal blieben Luca Dollinger und die Löwen trotz guter Chancen ohne eigenen Treffer. Foto: Joachim Mentel
18.09.2026

U21 verliert trotz Chancenplus in Unterzahl gegen Erlbach

Die Löwen-U21 konnte im Heimspiel gegen den SV Erlbach ihren Aufwärtstrend…
Veit Bartsch hatte in Nürnberg per sehenswerten Freistoß den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer erzielt. Foto: Joachim Mentel
18.09.2026

U17: Hausaufgaben gegen den FC Augsburg erledigen!

Für die Löwen-U17 geht es am Sonntag, 20. September 2026, im Heimspiel der…
Die Fußball-Abteilung verkauft die neuen Snapback-Kappen vor dem Spiel gegen die U23 des 1. FC Nürnberg.
18.09.2026

Fanartikelverkauf der FA: Snapback-Kappen erhältlich!

Vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg II findet am kommenden Sonntag, 20. September…
Im letzten Heimspiel konnte das Trainer-Duo Wolfgang Sonnenhauser (li.) und Christoph Rech (re.) den ersten Sieg unter ihrer Regie bejubeln. Foto: Joachim Mentel
17.09.2026

U21: Ohne personelle Probleme gegen defensivstarkes Erlbach

Die Löwen-U21 empfängt zum Heimspiel am 11. Spieltag den SV Erlbach aus dem Landkreis…
Die U11 mit ihren Trainern Heico Kleinschmidt (li.) und Daniel Skodic (re.) bejubelt den Turniersieg. Foto: Privat
14.09.2026

U11 gewinnt Champions-League-Turnier in Poing

Die neue U11 der Junglöwen nahm am Sonntag, 13. September 2026, am traditionellen…
In dieser Szene konnte sich Junglöwen-Stürmer Paul Sturm durchsetzen. Das gelang nicht oft. Foto: Joachim Mentel
13.09.2026

U19 fehlt Durchschlagskraft bei 1:3-Niederlage im Derby

Die Löwen-U19 ließ im Derby in der Offensive die nötige Konsequenz vermissen, unterlag…
Kapitän Jan Rubas und die U17 können nicht die Spannung über 90 Minuten hochhalten. Foto: Karin Bartsch
12.09.2026

Vier Gegentore in fünf Minuten: U17 verliert beim Club mit 2:7

Die Löwen-U17 hatte zwischen der 68. und 73. Minute einen Komplettaussetzer, in diesen…
Cristian Leone sammelte in Kirchanschöring Spielpraxis in der U21. Foto: Joachim Mentel
12.09.2026

U21 erkämpft 1:1 in Kirchanschöring – Dordan trifft vom Punkt

Die U21 des TSV 1860 München beendete die Auswärtspartie beim SV Kirchanschöring, wie im…
Junglöwe Efe Karakoc erhielt erstmals eine Einladung für die türkische U19-Nationalmannschaft Foto: Joachim Mentel
11.09.2026

U19: Junglöwen sind heiß auf das Stadtderby gegen Bayern

Die Löwen-U19 empfängt am Sonntag, 13. September 2026, zum Münchner Stadtderby den FC…
Luis Pereira de Azambuja ist zurück, verstärkt in Kirchanschöring die Offensive der U21. Foto: sampics
10.09.2026

U21 freut sich auf „coole Atmosphäre“ in Kirchanschöring

Die U21 fährt mit Rückenwind nach dem ersten Sieg unter dem Trainer-Gespann Wolfgang…
Torhüter Sebastian Lackerschmid bügelte die Fehler seiner Vorderleute gegen Ulm immer wieder aus. Foto: Joachim Mentel
10.09.2026

U17 darf sich in Nürnberg keine Nachlässigkeiten erlauben

Die Löwen-U17 gastiert am Samstag, 12. September 2026, beim 1. FC Nürnberg. Anpfiff auf…

16.07.2006 - In einem spannenden Finale gegen den FC Bayern München gewann der TSV 1860 München bereits zum sechsten Mal seit Bestehen des weltweit größten E-Junioren Turniers Europas das Merkur-Cup Finale 2006 im Sportpark des SV Raisting und ist damit wieder alleiniger Rekordhalter in der Ehrentafel der Siegerteams.

In der 12. Auflage des Merkur Cup nahmen insgesamt 445 Vereine aus dem Vertriebskreis des Münchner Merkur, somit ganz Oberbayerns teil. Insgesamt waren mehr als 5.000 Nachwuchskicker im Alter von 10/11 Jahren beteiligt. Acht Teams qualifizierten sich nach mehreren Runden über die 21 Kreisfinals und die vier Bezirksfinals bis zum großen Finale am 15. Juli in Raisting im Kreis Weilheim-Schongau. Der vom Münchner Merkur veranstaltete Wettbewerb wird auch als "Champions League" der E-Junioren bezeichnet und wird von e-on Bayern als Hauptsponsor unterstützt. Vom TSV 1860 gab es auch in diesem Jahr wieder 2.000 Eintrittskarten für die Allianz Arena für all jene Teams, die es bis ins Kreisfinale geschafft hatten.

Im Auftaktspiel gegen das Team vom ASV Miesbach, das sich beim Bezirksfinale in Oberammergau als Zweitplatzierter durchzusetzen vermochte, erwischten die Junglöwen einen sehr guten Start. Die Mannschaft von Löwen-Coach Thomas Hahn und Co-Trainer Franz Hübl und Betreuer Dieter Hochholzner legte sprichwörtlich los wie die Feuerwehr und ging schnell in Führung. In einer überlegen geführten Partie spielte die U11 des TSV 1860 wie aus einem Guss und gewann letztlich klar mit 5:0.

Auch im zweiten Gruppenspiel gewann die Truppe von Trainer Thomas Hahn, der seit Sommer letzten Jahres die Verantwortung für die E1-Junioren trägt und somit sein Debüt beim Merkur-Cup gab. Trotz anfänglichen Schwierigkeiten in der ersten Hälfte, bei der die Sechziger einige gute Tormöglichkeiten vergaben, erspielte sich die U11 des TSV 1860 gegen die "Seelöwen" vom FT Starnberg 09 einen ungefährdeten 4:0-Sieg. In der einseitigen Begegnung dominierte der TSV 1860 und holte sich weitere vier Punkte (Anmerkung: beim Merkur-Cup bekommt jede Mannschaft für drei oder mehr erzielte Treffer einen zusätzlichen Punkt). Der FT Starnberg 09 ließ im Bezirksfinale u.a. den amtierenden Oberbayerischen Hallenmeister, den SV Günding, als auch weitere starke Gegner wie den SE Freising, den SC Unterpfaffenhofen und auch Falke Markt Schwaben hinter sich.

Im letzten Spiel der Gruppenphase stand das ewig junge Münchner Lokalderby zwischen dem FC Bayern und dem TSV 1860 München auf dem Plan. Es ging um den Gruppensieg, zu dem den Junglöwen aufgrund der besseren Tordifferenz bereits en Unentschieden gereicht hätte. Da auch die Giesinger Nachbarn ihre beiden Gruppenspiele souverän hatten, waren beide Teams bereits fürs Halbfinale qualifiziert. en. Die Löwen wirkten in diesem Spiel sehr passiv und konnten über die gesamte Spielzeit nicht an die gewohnten und zuvor gezeigten Leistungen anknüpfen. Bayern erzielte bereits sehr früh die 1:0-Führung durch einen Kopfballtreffer. Wenige Minuten vor und kurz nach der Halbzeit entwischte den Junglöwen ein Gegenspieler im Rücken der Abwehr und so hatte war Spiel mit dem 3:0 vorzeitig entschieden. Die Löwen in diesem Spiel viel zu wenig Aggressivität in den Zweikämpfen und ließen den nötigen Biss vermissen, so dass die Niederlage absolut verdient zustande kam. Trainer Hahn und Sportkoordinator Jürgen Jung hatten somit einige Kritikpunkte in der Kabine an die U11 zu richten.

Alfred Reindl, begnadeter Ballartist, begeisterte in einer kurzen Turnierpause mit einigen Tricks die zahlreichen Zuschauer und teilnehmenden Spieler und sorgte für Kurzweil zwischen der Finalrunde. Die Sechziger trafen als Zweiter der Gruppe B im Halbfinale auf den Ersten der Gruppe A, den TSV Solln. Dieser hatte den FC Penzberg und den FC Finsing in deren Gruppe aus dem Rennen geworfen. Für das zweite Halbfinale qualifizierte sich neben dem FC Bayern die Mannschaft aus dem Landkreis Erding, der SC Kirchasch.

Das Halbfinale gegen den TSV Solln lief ganz nach dem Geschmack der Münchner Löwen. Bereits in der ersten Spielminute gelang Orkun Tugbay die Führung für seine Weiß-Blauen, die erstmals im "werbefreien" Kappa-Look aufliefen. Die Sollner kämpften und verteidigten aufopferungsvoll, allerdings konnten sie gegen die technische Überlegenheit der Sechziger letztlich nichts ausrichten. Alexander Weiss und wiederum Orkun Tugbay bauten den Vorsprung auf drei Tore aus, ehe dem quirlige Marvin Fauth für die Sollner der Ehrentreffer gelang. In der zweiten Halbzeit dominierten die Junglöwen weiter nach Belieben. Efkan Bekiroglu und Johannes Franz blieb es vorbehalten, die Treffer vier und fünf zum deutlichen 5:1-Sieg zu erzielen. Aufgrund der deutlichen Überlegenheit und einer Leistungssteigerung ein verdienter Einzug ins Endspiel.

Im zweiten Halbfinale hatte der FC Bayern große Mühe gegen den SC Kirchasch. Nach dem 0:0-Halbzeitstand, bei der auch das Überraschungsteam von Kirchasch dicke Chancen zur Führung vergab, wurde "den Roten" in der zweiten Hälfte ein fragwürdiger Handelfmeter zugesprochen, der die Führung bedeutete. Am Ende zogen die Bayern mit 2:0 ins Finale ein, obwohl die Kirchascher noch zwei ganz dicke Möglichkeiten unmittelbar vor dem 2:0 vergeben hatten.

Bereits zum 9. Mal qualifizierte sich ein E-Junioren-Team des TSV 1860 für das Endspiel im Oberbayernfinale des Merkur Cup. Sieben mal standen sich dabei die beiden Münchner Lokalrivalen im Endspiel gegenüber. Fünfmal, einschließlich des Titelgewinns 2006, verließen die E-Junioren des TSV 1860 den Platz als Sieger und belegen damit eindrucksvoll die Vormachtstellung der Löwen im Münchner Kleinfeldfußball.

Das Endspiel um den Merkur Cup 2006 zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Bayern München war ein rassiges Derby, bei dem vor allem die Löwen viele tolle Szenen hatten. Mit dem nötigen Biss und der kämpferischen Spielweise, der im Gruppenspiel noch fehlte, nahmen die Sechziger gleich zu Beginn des Spiels das Heft in die Hand. Die Junglöwen präsentierten sich spielfreudig und dominierten weite Strecken des Finales. Die vom Trainerteam gut eingestellten Löwen glänzten mit schönen Ballstafetten und spielten sich immer wieder gefährlich vor das Gehäuse der Bayern. Nach einer feinen Kombination über mehrere Stationen kam das Leder zu Emanuel Taffertshofer, der den frei stehenden Alexander Weiss in der Mitte bediente. Dieser spritzte in das Zuspiel und erzielte den viel umjubelten Führungstreffer. Im Anschluss ließ die Truppe von Trainer Hahn gekonnt den Ball laufen und spielte weiterhin überlegen ihre Stärken aus. Bayern kam zu keiner richtigen Torgelegenheit. Die Abwehr der Löwen stand bombensicher und die Junglöwen schafften immer wieder Überzahl in Ballnähe. Erst kurz vor Ende warfen die Bayern noch einmal alles nach vorne, zu einer echten Torchance mit der sie Lukas Lüngen im Löwengehäuse Probleme bereiten hätten können, kamen sie aber nicht. Aufgrund des kämpferischen Einsatzes und des unbändigen Siegeswillens sowie der spielerischen Überlegenheit über das gesamte Turnier hinweg hat sich die U11 des TSV 1860 den Erfolg redlich verdient. Die Freude über den wieder errungenen Titel und dem sechsten Merkur-Cup-Gewinn insgesamt kannte anschließend keine Grenzen. Die Spieler lagen sich in den Armen und die stimmungsgewaltigen Fans, zumeist Eltern, feierten die "kleinen Löwen" in einem weiß-blauen Fahnenmeer.

Bei der Siegerehrung durfte die Mannschaft um Kapitän Orkun Tugbay die Glückwünsche und den heiß begehrten Merkur Cup-Siegerpokal aus den Händen von Dr. Dirk Ippen , dem Verleger des Münchner Merkur, entgegennehmen. Auch Löwen-Vizepräsident Wolfgang Hauner hatte den Weg nach Raisting und den Weg zu einer kurzen Ansprache an das Team vor dem Finale nicht gescheut. Er ließ es sich nicht nehmen, dem Siegerteam seine Glückwünsche vor Ort auszusprechen. Das Löwen-Team um Trainer Hahn feierte ausgelassen den sechsten Sieg des TSV 1860 München und darf sich auf die gewonnene Reise in den Herbstferien nach Bad Griesbach freuen. Eindrucksvoll unterstrich der TSV 1860, weniger mit dem Erfolg als dem überlegenen Auftreten, seine Vormachtstellung gerade auch in diesem wichtigen Altersbereich des "goldenen Lernalters". Die Organisation der Veranstaltung klappte wie in den Jahren zuvor hervorragend und dem gesamten Team des SV Raisting gebührt ein großes Lob für die gelungene Ausrichtung des Merkur-Cup Finals im WM-Jahr 2006.

Im Merkur-Cup Finale 2006 in Raisting kamen folgende Spieler für den TSV 1860 München zum Einsatz: Lukas Lüngen, Andreas Scheidl, Liam Crowley, Emanuel Taffertshofer, Felix Weber, Mike und Marco Ott, Maximilian Wittek, Alexander Weiss, Efkan Bekiroglu, Orkun Tugbay, Johannes Franz.

jj/wh