25.01.2004 - Bei den 15. Bayerischen Hallenmeisterschaften der B-Junioren in Kulmbach verteidigten die B-Junioren von Wolfgang Schellenberg den im letzten Jahr erstmals gewonnen Titel erfolgreich. Dabei waren die U17-Junioren nach bisher eher mageren Hallensaisonleistungen alles andere als favorisiert nach Oberfranken gereist.

Trotz Halten und Klammern gelang Manuel Duhnke das finalentscheidende MeisterschaftstorIm ersten Gruppenspiel gab es ein 3:0 gegen den Spitzenreiter der Bayernliga Nord, den 1.FC 01 Bamberg. Fabian Johnson, Manuel Duhnke und Pirmin Lechthaler markierten in einem guten Match von Seiten der Löwen die Treffer. Im zweiten Spiel wartete der Tabellenvierte der B-Junioren-Bayernliga Süd, der TSV Nördlingen. Die "Rieser" hatten im ersten Spiel den 1.FC Nürnberg überraschend aber nicht unverdient 3:2 besiegt und somit konnte bereits früh eine Vorentscheidung um den Gruppensieg fallen. Manuel Duhnke brachte die Löwen in Front, doch Nördlingen verwandelte den Rückstand mit ihrer kraftvollen Spielweise in einen 2:1-Vorsprung. Erst als die Löwen in der Schlussphase ein Überzahlspiel hatten, gelang Anton Fink der verdiente Ausgleich in einem gerade gegeOberfranke Julian Ratei hatte bei der Rückkehr in die alte Heimat allen Grund zur Freuden Ende sehr ruppigen Spiel. Nachdem zwischenzeitlich Nürnberg 2:1 gegen Bamberg gewonnen hatte und die B-Junioren des FC Bamberg anschließend Nördlingen 2:0 bezwangen, musste im letzten Gruppenspiel zwischen der Löwen-U17 und dem 1.FC Nürnberg die Entscheidung fallen. Igor Cukusic brachte die Sechzger zwar in Führung doch in der Folgezeit drehten die Cluberer das Spiel zu ihren Gunsten. Der 2:1-Erfolg brachte den Mittelfranken den Gruppensieg vor den Löwen. Nördlingen hatte sich durch die Schlappe gegen Bamberg selbst um den Einzug in die Finalrunde gebracht.

Alexander Sikanja war nicht nur wegen des verwandelten Siebenmeters einer der Matchwinner bei den LöwenIn der anderen Gruppe setzten sich die SpVgg Greuther Fürth und die SpVgg Unterhaching klar durch. Beide Teams waren bereits nach je zwei Spielen fürs Halbfinale qualifiziert. Im ersten Spiel setzten sich dann die Jungs vom 1.FC Nürnberg mit 1:0 gegen Unterhaching durch. Im zweiten Spiel trafen die Regionalligisten vom TSV 1860 und der SpVgg Greuther Fürth aufeinander. Die Greuther kamen mit der engen Manndeckung der Löwen überhaupt nicht zurecht und konnten nicht an die Vorrundenleistungen anknüpfen. Weil sich aber auch die Sechzger nicht recht in Szene setzen konnten, musste nach 14 torlosen Minuten, zweier sehr ausgeglichener Teams, das Siebenmeterschießen die Entscheidung bringen. Nachdem bei beiden Mannschaften je vier Schützen trafen, wehrte Löwen-Keeper Kevin Maschke einen Strafstoß von U17-Nationalspieler Daniel Adlung ab. Als Alexander Sikanja den letzten Siebenmeter eiskalt verwandelt hatte, standen die Löwen im Finale.

Bayerischer Hallenmeister 2004: U17 des TSV 1860Sechzig gegen den Club, ein traditionsreiches bayerisches Derby erwarteten die rund 800 Zuschauer in der oberfränkischen Bierstadt bei der 15. Finalauflage der Bayerischen Hallenmeisterschaft. Die Löwen waren in der ersten Hälfte klar besser, doch dem 1.FC Nürnberg gelang die Führung. In Hälfte zwei schaffte Anton Fink den Ausgleich ehe Torwart Maschke im Löwengehäuse zum Matchwinner avansierte. Zweimal klärte er in allergrößter Not in der Schlussphase und so musste in der Verlängerung der "Sudden Death" entscheiden. Knapp zwei Minuten waren gespielt, die Löwen dominierten, da kam das Leder zu Manuel Duhnke und der setzte den Ball sehenswert in die Maschen des Club-Gehäuses. Mit grenzenlosem Löwen-Jubel und wenigen Club-Tränen endete das Finale. Die Löwen waren in einem sehr ausgeglichen besetzten Turnier vielleicht nicht um bedingt die spielerisch beste Mannschaft, falls es die überhaupt gegeben hatte. Sie waren aber ausgeglichen besetzt und konnten im entscheidenden Moment neben dem sicher auch notwendigen Quäntchen Glück vor allem mit der taktisch erfolgreichen Ausrichtung aufwarten.

TSV 1860:
Kevin Maschke, Christian Träsch, Manuel Duhnke, Alexander Sikanja, Fabian Johnson, Alexander Eberlein, Anton Fink, Tobais Bugl, Pirmin Lechthaler, Julian Nagelsmann, Igor Cukusic und Julian Ratei.

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