U11-Junioren. Foto: A. WildU11-Junioren. Foto: A. Wild

Zum Jahresende werfen wir einen Blick zurück auf die Entwicklung der Juniorenteams von der U21 bis zur jüngsten Junglöwen-Mannschaft, der U10.

U21-Junioren

Als Meister der Vorsaison befinden sich die U21-Junioren auch in dieser Saison, als eines der jüngsten Teams in der Liga, wieder im Spitzenfeld der Regionalliga Bayern. Die Mannschaft des neuen Trainers Torsten Fröhling steigerte sich kontinuierlich im Saisonverlauf und befindet sich aktuell im direkten Verfolgerfeld des Tabellenführers. Highlight der Saison war sicherlich der verdiente Derbyerfolg im ausverkauften Grünwalderstadion über den FC Bayern München.

Viel erfreulicher als die Ergebnisse ist allerdings, dass sich erneut einige Spieler ins Blickfeld der Lizenzspielermannschaft bringen konnten und möglicherweise auf dem Sprung zu den Profis sind. Schafften in der abgelaufenen Saison mit Bobby Wood und Stefan Wannenwetsch zwei Spieler aus dem eigenen NLZ den Schritt in die erste Mannschaft, so konnten sich in dieser Saison mit Nono Koussou und Michael Netolitzky erneut zwei Spieler fest im Kader etablieren und Mike Ott, Julian Weigl und Ivan Knezevic haben schon öfters an Trainingseinheiten der Profis teilgenommen. Ebenso erfreulich ist, dass im Laufe der Vorrunde Julian Weigl sein Debüt in der U19-Junioren Nationalmannschaft feiern konnte.

U19-Junioren

Nach Abschluss der Vorrunde befinden sich die U19-Junioren von Trainer Josef Steinberger im vorderen Mittelfeld der sehr eng zusammenstehenden Tabelle der U19-Bundesliga Süd. Wichtiger als die Tabellenplatzierung ist in dieser Altersstufe allerdings die Heranführung der Talente aus dem Jugendbereich an den Herrenfußball. Aus diesem Grund verzichtete man in der U19 auch auf den Einsatz von Julian Weigl und Mike Ott, um ihnen Spielpraxis in der U21 zu ermöglichen, obwohl die beiden der U19 sportlich mit Sicherheit weitere Qualität zugeführt hätten und somit vielleicht die Tuchfühlung zur Tabellenspitze möglich gewesen wäre. Aber auch so will sich das Team möglichst lange im oberen Bereich der Tabelle aufhalten, um am Ende der Saison vielleicht noch in den Kampf um die Endrundenteilnahme zur Deutschen Meisterschaft eingreifen zu können.

Höhepunkte der Vorrunde waren der verdiente Derbysieg über den FC Bayern München sowie die Nominierungen von Richard Neudecker und Angelo Mayer für die U18-Nationalmannschaft.

U17-Junioren

Licht und Schatten wechselten sich im Verlauf der Vorrunde bei den U17-Junioren in der B-Junioren Bundesliga ab. Obwohl das Team des Trainertrios Filip Tapalovic, Günther Himpsl und Matthias Luginger selten zu bezwingen war, verhinderten eine Vielzahl von Unentschieden eine noch bessere Platzierung in der Tabelle, so dass sich die Mannschaft aktuell im sicheren Mittelfeld wiederfindet. Über die gesamte Hinrunde musste Trainer Filip Tapalovic verletzungsbedingt immer wieder auf Spieler verzichten.

Mit allen Spielern an Bord und einer konstanten Rückrunde dürfte es durchaus möglich sein, in der zweiten Hälfte der Saison noch den einen oder anderen Platz in der Tabelle gut zu machen. Das Ziel für die Ruckründe lautet: weniger Gegentore bekommen, mehr Tore schießen und mehr Punkte sammeln als in der ersten Hälfte der Saison. Welches Potential in der Mannschaft steckt, zeigte sich im Lokalderby gegen das Team von der Säbener Straße, das mit einer 2:1-Niederlage nach Hause geschickt wurde.

U16-Junioren

Ebenfalls ein Wechselbad der Gefühle boten die U16-Junioren ihren Anhängern. Wenngleich am Ende der Vorrunde mit 16 Punkten eine identische Punktzahl erreicht werden konnte wie vom Vorgängerjahrgang zum gleichen Zeitpunkt der Saison und damit eine ausgeglichene Bilanz steht, zeigte sich die U16-Junglöwen in der U17-Junioren Bayernliga selten beständig. Überzeugenden Leistungen wie bei den Siegen über die U17-Teams der SpVgg Unterhaching, Jahn Regensburg oder Wacker Burghausen stehen enttäuschende Niederlagen gegen die altersgleichen Mannschaften der Nachwuchsleistungszentren aus Fürth und Nürnberg gegenüber.

Somit bewegen sich die jungen Löwen derzeit im Mittelfeld mit der Zielsetzung, sich in der Rückrunde gleich hinter dem Spitzentrio einordnen zu können. Positiv ist die Entwicklung einzelner Spieler, die sich auch in der Einladung von Martin Gambos in die U16-Nationalmannschaft widerspiegelt.

U15-Junioren

Nicht zufriedenstellend verlief die Vorrunde für die U15-Junioren in der C-Junioren Regionalliga Süd. Obwohl das Trainertrio Robert Simon, Alexander Zvonc und Richard Riedl zu Saisonbeginn vor der Aufgabe stand, eine Vielzahl von Neuzugängen zu integrieren, und sich auch bewusst war, dass dies einige Zeit benötigen würde, bestand doch die Erwartung, sich im vorderen Feld der Tabelle wieder zu finden. Siege wie gegen den VfB Stuttgart oder den 1. FC Nürnberg zeigten dann auch das Potential, das in der Mannschaft steckt, aber leider konnte sie dieses zu selten abrufen, so dass sie aktuell im Abstiegskampf steckt.

Deshalb gilt es mit Beginn der Rückrunde, die gegen Ende der Vorrunde deutlich ansteigende Formkurve zu stabilisieren, um sich frühzeitig ins Mittelfeld absetzen zu können. Über die gesamte Hinrunde konnte das Team vor allem in der Defensive mit den besten Teams der Liga mithalten. In der Offensive ist jedoch noch deutlich Luft nach oben. Hier erwartet Trainer Robert Simon mehr Mut und Risiko. Mit Tom Kretzschmar, Maximilian Braun und Michael Tiefenbrunner erhielten drei Spieler aus der Mannschaft Einladungen zu Nationalmannschaftslehrgängen des DFB.

U14-Junioren

In der Spitzengruppe der Bezirksoberliga vertreten, die jahrgangsgleichen Mannschaften anderer Leistungszentren zum Teil klar besiegt – eigentlich könnte man mit der Hinrunde der U14-Junioren von Janosch Landsberger und Peter Ulbricht zufrieden sein. Demgegenüber stehen jedoch sechs Punktspiele ohne eigenen Torerfolg (viermal 0:0), so dass das Team derzeit drei Punkte hinter dem Spitzenreiter SC Fürstenfeldbruck (bei einem Spiel mehr) platziert ist. Das Ziel in der Rückrunde ist, sich in jedem Spiel zielstrebig eine Vielzahl von Chancen zu erarbeiten und diese dann konsequent in Siege umzumünzen. Dann kann das Saisonziel, der Aufstieg in die Bayernliga, noch erreicht werden.

U13-Junioren

Die U13 tritt in dieser Saison erneut in der U15-Kreisliga an, diesmal unter der Leitung von Collin Benjamin, Fabian Träger und Patrick Schneider. Neben der ausgeglichenen Bilanz in der Kreisliga (drei Siege, drei Remis, drei Niederlagen) gegen zwei Jahre ältere Gegner und einem gesicherten Mittelfeldplatz stehen in der Altersklasse der U13 insbesondere die direkten Leistungsvergleiche im Mittelpunkt des Interesses. Hier konnte der Jahrgang 2001 gegen Mannschaft wie Sturm Graz, Red Bull Salzburg, VfB Stuttgart, 1. FC Nürnberg oder Greuther Fürth unter Beweis stellen, dass er seine Fähigkeiten auch gegen Topteams anwenden kann.

U12-Junioren

Der jüngere D-Junioren-Jahrgang spielt in der U13-Bezirksoberliga eine ordentliche Runde. Das Team von Thomas Hahn, Florian Gerber und Dieter Hochholzner entwickelt sich gut. Insbesondere in der Defensive konnten sich die U12-Junglöwen während der Vorrunde stabilisieren, so dass es für jeden Gegner schwierig ist, Tore gegen die sie zu erzielen. Allerdings hakt es noch im Offensivspiel, in dem die Talente sich zu oft schwer tun und Unterstützung von den U13-Junioren benötigten. Mit 18 Punkten aus 13 Spielen steht die U12 auf einem gesicherten Mittelfeldplatz.

U11-Junioren

Die Umstellung vom Kleinfeld ins neun-gegen-neun-Spielfeld nimmt im ersten U11-Halbjahr einen hohen Stellenwert ein. Gegen zwei Jahre ältere Mannschaften in der U13-Kreisliga konnten sich die Jungs von Ludwig Schneider und Franz Leder im Verlauf der Vorrunde immer besser behaupten. So gestalteten sie fünf der letzten sechs Spiele siegreich, aus insgesamt elf Punktspielen holten sie zwanzig Punkte und stehen im Winter auf einem sicheren vierten Platz in der U13-Kreisliga.

Nun gilt es, die gemachten Fortschritte in der Hallensaison zu bestätigen. Bei den Zwei-Tagesturnieren Erlenbach, Dessau und Oberelchingen im Januar 2014 warten hochkarätige Turniere auf die Junglöwen des Jahrgangs 2003. Die Hallenspiele gegen Bayer Leverkusen, Rapid Wien, West Bromwich Albion, Eintracht Frankfurt oder Borussia Mönchengladbach stellen eine Förderung auf höchstem Niveau dar, so dass man auf die individuelle Entwicklung aller Spieler gespannt sein darf.

U10-Junioren

Die neu zusammengestellte Mannschaft des Jahrgangs 2004 benötigt noch Anlaufzeit, um sich an das Spieltempo sowie insbesondere die Anforderungen in einem Leistungszentrum zu gewöhnen. Hohen individuellen Fähigkeiten stehen die mangelnde Erfahrung in engen Spielen gegen gleichwertige Mannschaften oder das noch nicht richtig abgestimmte „Miteinander-Fußball-spielen" gegenüber. So tritt die U10 von Gerhard Mastrodonato und Paul Schuhmann mit sehr unterschiedlichen Leistungen auf. In der stärksten U11-Gruppe Münchens belegt die U10 zum Abschluss der Vorrunde den sechsten Platz. Mit vier Siegen aus neun Spielen hat man in der Rückrunde noch deutlich Luft nach oben.

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